KOLLISION
Raum der Co-Kreation
Thun


Graziella Cisternino
Dipl. Sozial- & Theaterpädagogin
Till‑TP - ZHdK CAS & MAS Theaterpädagogik
1999–2003 · Soziale Arbeit HF, BFF
2008–2015 · Till-TP - ZHdK CAS & MAS in Theaterpädagogik
2007 - 2007 · Praxisausbildnerin FHNW
2013–2021 · Verein ZEITWERK THEATER
seit 2020 · Angebotsleitung Sozialer Stadtrundgang Bern - Verein Surprise
seit 2023 · AUSO! Auftritt & Soziales (Einzelfirma)
seit 2026 · Level up - Auftritsstärke (by AUSO!)
seit 2026 · Verein KOLLISION | Raum der Co-Kreation Thun
Weitere Formate
Auso!, Level Up und KOLLISION – drei Formate, in denen ich kreative Prozesse mit unterschiedlichen Zielgruppen gestalte.
Theaterpädagogik trifft Sozialpädagogik
Ich arbeite dort, wo künstlerische Prozesse soziale Wirkung entfalten. In meiner Haltung verbinden sich sozialpädagogische Begleitung, theaterpädagogische Arbeit und künstlerische Produktion zu einem Raum, der Menschen stärkt: Selbstwirksamkeit, Mut, Selbstwert und die Fähigkeit, sich selbst zu befähigen.
Als Regie, Produktionsleitung und Prozessbegleitung bringe ich Menschen auf die Bühne – in Co‑Kreation, im offenen Dialog, im gemeinsamen Gestalten. Dort finden sie Ausdruck, Präsenz und eine Stimme für das, was sie bewegt. Die Erfahrungen, die sie im künstlerischen Prozess machen, wirken weit über den Bühnenraum hinaus in ihr Leben.
Frühere Arbeiten
Mit ZEITWERK THEATER entstanden drei Generationenproduktionen, die im Theater am Käfigturm Bern aufgeführt wurden. Bis zu dreissig Menschen zwischen 16 und 86 Jahren standen gemeinsam auf der Bühne – in kollektiver Arbeit mit den Schauspieler:innen, die ihre Perspektiven und Themen aktiv in die Stückentwicklung einbrachten.
«Alles ausser irdisch» – eine futuristische Reise zu einem neu entdeckten Planeten, getragen von Fragen nach Macht und Rettung.
«Alles ausser mir» – ein psychologisches Stück, in dem innere Anteile einer Patientin als Hotelgäste erscheinen und sterben, sobald die Protagonistin sie überwindet.
«Interperfekt» – eine Reflexion über humanoide Roboter und gesellschaftliche Entwicklungen, gemeinsam entwickelt mit Christof Schüepp.
Unterbrechung und Neuorientierung
2019 begann im Schreib‑Labor ein viertes Stück zu wachsen: «Anton Piman», ein zeitgenössisches Märchen. Die Pandemie und der Tod meiner Mutter im Jahr 2022 unterbrachen diesen Prozess und ordneten vieles neu. 2021 gab ich den Verein und mein Atelier im PROGR auf – doch die künstlerische Arbeit blieb.
Sie blieb als Haltung, als innerer Auftrag, als etwas, das weiterwirkt, auch wenn Strukturen sich verändern. Diese Zeit der Unterbrechung wurde zu einem Übergang: weg von festen Formen, hin zu offenen Räumen, in denen künstlerische und soziale Arbeit sich neu verbinden konnten.en.
Der Weg zu KOLLISION
2025 stellte mir ein Coachee dreimal dieselbe Frage: ob ich nicht mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Thun Theater machen wolle. Beim dritten Mal wurde aus der Frage ein Impuls – ein Ruf zurück zu einer Arbeit, die jungen Menschen Halt, Ausdruck und Selbstwirksamkeit ermöglicht..
Aus diesem Impuls, aus meiner Haltung und aus meiner künstlerischen Praxis entstand KOLLISION | Raum der Co‑Kreation: ein Raum, in dem Jugendliche und junge Erwachsene ankommen können, ihre Themen einbringen, Perspektiven teilen und gemeinsam gestalten.
Mit KOLLISION verbinde ich künstlerische Prozesse mit sozialer Begleitung: ein Raum, in dem Beziehung trägt, Co‑Kreation stärkt und junge Menschen Erfahrungen machen, die ihr Selbstbewusstsein, ihren Mut und ihre Fähigkeit zur Selbstbefähigung wachsen lassen..
Ich denke gross
KOLLISION wächst. Wir werden mutig, sichtbar, professionell.
Ich will, dass wir nicht nur als soziales Projekt wahrgenommen werden, sondern als künstlerische Kraft: auf der Bühne, mit einer Produktion, die zeigt, was junge Menschen können, wenn man ihnen Raum, Vertrauen und künstlerische Führung gibt.
Darum wollen wir die Bühne des KKThun erobern – mit einer Arbeit, die aus jungen Menschen Schauspieler:innen macht, die etwas zu zeigen und zu sagen haben - das sie stärkt. Mit Produktionen, die von ihren Themen, ihren Stimmen und ihren Perspektiven getragen werden.
Junge Menschen sollen gross denken. Und KOLLISION schafft Räume, in denen das möglich wird.

